Archiv der Kategorie: Sommer-Serie 2019: Machtspiele

Für welche politischen Zwecke wurde Beethovens Neunte Sinfonie instrumentalisiert? Wie arbeiteten sich Schubert und Brahms am mächtigen Vorbild Beethovens ab? Und welche Musik hätten Komponisten wie Dmitri Schostakowitsch oder Aleksandr Mossolow wohl geschrieben, wenn sie nicht an den Pranger des stalinistischen Systems gestellt worden wären? Unsere sommerliche Blog-Serie spürt dem Festivalthema «Macht» nach.

Erich Wolfgang Korngold: Vom Wunderkind zum Emigranten

Erich Wolfgang Korngold: Heute ist sein Name meist nur Eingeweihten ein Begriff, am ehesten den Opernfans. In den 1920er Jahren freilich sah das anders aus, denn damals galt der 1897 in Brünn geborene Komponist als Shooting-Star der Branche. Schon als … Weiterlesen

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Klassenkämpferische Klassik. Wie Luigi Nono mit musikalischen Mitteln Machverhältnisse ändern wollte

«Musica/Realtà» war eine Kulturinitiative im italienischen Industriegebiet Reggio Emilia betitelt, in der sich Luigi Nono in den 1970er Jahren gemeinsam mit Maurizio Pollini und Claudio Abbado engagierte, um Künstler und Wissenschaftler mit Fabrikarbeitern, Angestellten und Studenten zusammenzubringen. Kein Zweifel: Musik … Weiterlesen

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«Wer vermag nach Beethoven noch etwas zu machen?» Franz Schubert und der «Titan» unter den Komponisten

Ludwig van Beethovens übermächtiger Schatten lastete schwer auf den nachfolgenden Komponistengenerationen. Johannes Brahms verglich Beethoven mit einem «Riesen», den er immer hinter sich marschieren höre. Robert Schumann glaubte, dass Beethovens Neunte einen historischen Endpunkt markiere, mit dem «Mass und Ziel» … Weiterlesen

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«Ich muss mit aller Kraft gegen meine Natur ankämpfen.» Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und das «unergründliche Walten der Vorsehung»

Tschaikowskys letzte drei Sinfonien, die Nummern 4 bis 6, werden allesamt als «Schicksalssinfonien» bezeichnet. Der Komponist selbst war es, der diese Deutung in die Welt setzte: «Das ist das Fatum, jene verhängnisvolle Macht, die unser Streben nach Glück verhindert», schrieb … Weiterlesen

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«Überall bläst jetzt derselbe Wind». Gustav Mahler und der Antisemitismus

Heutzutage zählen Gustav Mahlers Sinfonien zu den absoluten Favoriten des Publikums. Sie sind eingängig, mitreissend, berührend, und wer sie live erlebt, bekommt auch viel zu sehen, angefangen mit der gigantischen Orchesterbesetzung bis zum Einsatz von Instrumenten wie dem monströsen Holzhammer … Weiterlesen

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«Einer hat’s tun müssen». Arnold Schönberg und die «Vorherrschaft der deutschen Musik»

«Einer hat’s tun müssen. Keiner hat’s sein wollen. So hab’ ich mich dafür hergegeben», antwortete Arnold Schönberg auf die Frage eines Vorgesetzten beim Habsburger Militär, ob er denn derjenige sei, der so schrecklich moderne Musik schreibe. Die Aussage ist bezeichnend … Weiterlesen

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«Kaviar, Käse, Butter in Hülle und Fülle». Sergej Prokofjew und die Sowjetunion

Sergej Prokofjew bezeichnete sich gern als einen unpolitischen Menschen. «Ich für meinen Teil kümmere mich nicht um Politik», erklärte er einmal, «die Kunst hat nichts mit ihr zu tun.» Und doch waren es die epochalen Zeitgeschehnisse, die ihn im Frühjahr … Weiterlesen

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«Zum Teufel mit der künstlerischen Neutralität!» Igor Levit über Musik und Macht

Beim Sommer-Festival 2019 eröffnet Igor Levit mit zwei Rezitalen und unter anderem der Waldstein-Sonate und Les Adieux seinen grossen Luzerner Zyklus mit sämtlichen Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, die er in diesem und dem kommenden Jahr aufführen wird. Vorab hat er … Weiterlesen

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«Gluck, dieses Untier, hat alles zertrampelt». Claude Debussys Kampf gegen die Vorherrschaft der deutschen Musik

Als Claude Debussy in den 1880er Jahren seine Laufbahn begann, standen die führenden musikalischen Kreise Frankreichs ganz im Bann des «Wagnérisme». Ausgerechnet der Deutsche Richard Wagner war es also, der beim französischen «Erzfeind» den Ton angab. Auch Debussy konnte sich … Weiterlesen

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Per Fusstritt in die Freiheit. Wie Mozart den Schritt vom Fürstendiener zum Freelancer wagte

Klarer kann eine Kündigung kaum sein: Mit einem Fusstritt in den Allerwertesten flog Wolfgang Amadé Mozart 1781 aus fürstlichen Diensten. Gerade hat er in München seine Oper Idomeneo herausgebracht (und den dafür gewährten Sonderurlaub um ganze drei Monate überzogen), da … Weiterlesen

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