«Chortrommel»: Neun Uraufführungen für Stimme und Schlagzeug

Fritz Hauser (Foto: Priska Ketterer)

Am kommenden Samstag, dem 18. August, eröffnet Fritz Hauser die Serie seiner Konzerte als Luzerner «composer-in-residence»: mit dem Gemeinschaftswerk Chortrommel, das neun Uraufführungen von Olivier Cuendet, Christian Henking, Leonardo Idrobo, Vera Kappeler, Lucas Niggli, Katharina Rosenberger, Denis Schuler, Mike Svoboda und Hauser selbst vereint. Einige der Komponisten haben uns vorab kurze Kommentare zu ihren neuen Werken geschickt.

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Dirigent Ulysses Ascanio, Gründungsmitglied von El Sistema, im Interview zum Orchester Camp bei LUCERNE FESTIVAL.

Orchester Camp Superar Suisse & Friends © Diego Ravetti

Wie war Ihre erste Begegnung mit José Abreu? Inwiefern hat Sie diese geprägt?

Ich begegnete Maestro José Antonio Abreu zum ersten mal direkt vor einer Probe. Er legte seine Hand auf meine Schulter und mit seinem unbeschreiblichen Blick, als würde er meine Seele durchbohren, fragte er mich, was für ein Repertoire ich momentan auf der Geige spielen würde. Ich beantwortete ihm die Frage und er sagte mir mit einem ehrlichen Lächeln: “Sehr gut, du setzt dich in die erste Geige.” Aber ich traute mich nicht und setzte mich trotzdem in die zweite. Die Probe begann und ich empfand zum ersten Mal, dass mein Leben dank der Geige in meinen Händen Sinn hatte und Sinn ergeben konnte.

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Raum und Zeit schraffieren. Drei Live-Erfahrungen mit Musik von «composer-in-residence» Fritz Hauser

Fritz Hauser (Foto: Priska Ketterer)

Schraffur 1: Teambildung
12. April 2018, morgens um 9.00 Uhr: Der diesjährige «composer-in-residence» stellt sich dem Festival-Team vor. Fritz Hauser erzählt, wie es zum ersten Schraffur-Konzert im Jahr 2008 kam. Von seiner pragmatischen Entscheidung, bei einer Veranstaltung mit mehreren Schlagzeugern das gegenseitige Übertrumpfen durch Grösse und Originalität des Instrumentariums sowie das voraussehbare Chaos beim Auf- und Abbau zu umgehen und zum Erstaunen aller einzig mit einem mittelgrossen Gong aufzutreten. Und diesen allein mit der Technik des Schraffierens zum Klingen zu bringen – eine Technik, die Hauser aus Kindheitserfahrungen ableitet: Weiterlesen

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«Die Zukunft gehört diesem Jungen». Die schwierige Kindheit des Dmitri Schostakowitsch

Der junge Dmitri Schostakowitsch mit Katze

Wie kein zweiter Komponist hatte Dmitri Schostakowitsch unter der Willkürherrschaft der Politik zu leiden: In der stalinistischen Sowjetunion wurde er verteufelt und in seiner Existenz bedroht, weil seine Musik den Machthabern nicht gefiel. Da erscheint es wie ein böses Omen, dass schon sein Leben mit einem Akt der Willkür begann.

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Jamil Attar about Stockhausen’s INORI

Jamil Attar (Photo: Priska Ketterer / LUCERNE FESTIVAL)

Jamil Attar is also one of the four dancer-mimes in Stockhausen’s INORI project. His dance partner is  Emmanuelle Grach. We asked Jamil about this special one-year project:

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Unter der Fuchtel des Vaters. Die frühen Jahre des Richard Strauss

Richard Strauss als Kind mit seiner Schwester Berta Johanna

Diese Ehe war eine «Mesalliance»: So sahen es zumindest die besseren Kreise Münchens, als die 25-jährige Josephine Pschorr, Tochter einer reichen Bierbrauerdynastie, am 29. August 1863 mit Franz Strauss vor den Traualter trat. Denn der glückliche Bräutigam war nicht nur Witwer und schon 41 Jahre alt, nein, viel schlimmer: Er war Musiker, auch noch ein unehelich geborener, der aus der ärmlichen Oberpfalz stammte, aus der tiefsten Provinz! Weiterlesen

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«Traum, historisch & Stolz» Kian Soltani, Gewinner des Credit Suisse Young Artist Award 2018

Nur noch wenige Wochen bis zum grossen Debüt mit den Wiener Philharmonikern. Wie fühlst du dich, wenn du daran denkst?

Ich fühle mich ganz gut und freue mich schon sehr darauf. Es ist ja doch noch etwas Zeit zu üben und sich darauf vorzubereiten. Ich sehe dem Ganzen aber bereits mit grosser Vorfreude entgegen.

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Take a look behind the scenes

A one-year process

Rehearsals in Lucerne and in Lausanne: Jamil Attar, Emmanuelle Grach, Winnie Huang and Diego Vásquez  under the direction of Alain Louafi.

Photo Credit: Priska Ketterer / LUCERNE FESTIVAL

Please note that the use of the photos needs the consent of LUCERNE FESTIVAL

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„Meet the composers and the scientists“

Marianna Liik and Josep Planells are two emerging composers of the young generation. In 2017, Liik graduated from her Master’s studies in composition at the Estonian Academy of Music and Theatre. Her special interest is the sonic world that combines the acoustic and electronic means of expression. Planells was born in Valencia and studied composition in Berlin at the Hochschule für Musik “Hanns Eisler”. He is also a conductor and reads for his PhD at Cambridge University.

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Lügengeschichten und Lampenfieber. Wie Jean Sibelius zu seinem Namen kam

Sibelius als Kind mit seiner Mutter Maria und seiner Schwester Linda

Jean Sibelius gilt als der finnische Nationalkomponist schlechthin. Aber seine Muttersprache war gar nicht Finnisch, sondern Schwedisch, denn er gehörte zur Minderheit der Finnlandschweden, die sich rund um die Süd- und die Westküste niedergelassen hatten. Dort kam er am 8. Dezember 1865 in Hämeenlinna oder Tavastehus, wie die kleine Garnisonsstadt auf Schwedisch hiess, zur Welt, übrigens unter dem Namen Johan Christian Julius. Weiterlesen

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