OHNE AUSDRUCKSZWANG. Wolfgang Rihm über sein neues Werk «Requiem-Strophen»

Wolfgang Rihm (Foto: Astrid Ackermann)

Wolfgang Rihm (Foto: Astrid Ackermann)

Am 8. April findet im Rahmen des Oster-Festivals das erste Luzerner räsonanz-Stifterkonzert statt: mit der Schweizer Erstaufführung von Wolfgang Rihms Requiem-Strophen. Im Interview mit Max Nyffeler spricht Rihm über sein neues Werk, über den Umgang mit alten Texten und Kompositionstechniken und über geistliche Musik ganz allgemein.  Weiterlesen

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Festspielgeschichte im Überblick, Teil 7: 1990–1999

Michael Gielen und das SWR Sinfonieorchester in Luzern (Foto: Priska Ketterer/Archiv LUCERNE FESTIVAL)

Michael Gielen und das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
in Luzern (Foto: Priska Ketterer/Archiv LUCERNE FESTIVAL)

1990
Erste Auftritte von Christoph von Dohnányi, Michael Gielen, András Schiff und Günter Wand.


1991
Die vollständig konzipierte zweite Ausgabe der Osterfestspiele entfällt, weil das vorgesehene Hauptorchester, das New York Philharmonic, aufgrund des Ersten Golfkriegs von der Reise absieht. Der Sommer steht im Zeichen zweier Jubiläen: Mozarts 200. Todestag und «700 Jahre Eidgenossenschaft».  Weiterlesen

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Festspielgeschichte im Überblick, Teil 6: 1980–1989

Bernstein Leonard dirigiert die Wiener Philharmoniker, Luzern 1988 (Foto: Archiv LUCERNE FESTIVAL)

Bernstein Leonard dirigiert die Wiener Philharmoniker, Luzern 1988 (Foto: Archiv LUCERNE FESTIVAL)

1980/81
Nach der Kündigung Rudolf Baumgartners wird Ulrich Meyer-Schoellkopf, zugleich Direktor des Stadttheaters (bis 1982) und Chefdirigent des Orchesters der Allgemeinen Musikgesellschaft Luzern (des heutigen Luzerner Sinfonieorchesters), zum neuen Künstlerischen Direktor ernannt (bis 1991). Ihm gelingt es, die Finanzen zu konsolidieren und die Weiterentwicklung der Internationalen Musikfestwochen durch eine «Politik der kleinen Schritte» voranzutreiben. Zur stärkeren internationalen Vernetzung der IMF etabliert er ein Beratergremium, dem Vladimir Ashkenazy, Rafael Kubelík und Paul Sacher angehören. Die etablierte Fokussierung jedes Festspieljahrgangs auf ein Thema wird fortgesetzt.


1981
Vladimir Ashkenazy regt erstmals den Bau eines neuen Konzertsaals an. Aus privaten Quellen und durch Benefizauftritte Ashkenazys und Kubelíks kommen in den Folgejahren die Mittel für einen Ideenwettbewerb und die Vorplanung zusammen, die das Luzerner Stimmvolk 1989 bewilligt.  Weiterlesen

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Festspielgeschichte im Überblick, Teil 5: 1970–1979

Sergiu Celibidache dirigiert das Schweizerische Festspielorchester, 1974

Sergiu Celibidache dirigiert das Schweizerische Festspielorchester, 1974

1970
Gründung der «Stiftung Internationale Musikfestwochen» und Beginn der Ära Rudolf Baumgartner. Da der neue künstlerische Direktor auch dem Konservatorium vorsteht und die Festival Strings Lucerne leitet, entsteht eine noch engere Verbindung zwischen den Luzerner Musikinstitutionen. Auch setzt er wichtige Akzente: Als Neuerung erhält das Programm nun jedes Jahr einen thematischen Schwerpunkt; überdies wird die Moderne vermehrt einbezogen, im Beethoven-Jahr 1970 etwa durch die Konfrontation seiner neun Sinfonien mit Werken des 20. Jahrhunderts. Die Festivalthemen sind zunächst auf Komponisten oder nach geographischen Gesichtspunkten ausgerichtet, etwa «Musik Schweizer Komponisten» (1973) oder «Musikland Spanien» (1976), Igor Strawinsky (1972) oder Maurice Ravel (1975). Die «Musica Nova»-Konzerte werden um die Reihe «Perspektiven» ergänzt, die jeweils einen Komponisten ins Zentrum stellt, so in den ersten Jahren Mauricio Kagel, Iannis Xenakis, Karlheinz Stockhausen, Klaus Huber, György Ligeti und Witold Lutosławski. Nach zwei kurzfristigen Absagen in den Vorjahren gibt Arturo Benedetti Michelangeli sein erstes (und einziges) Rezital. Weiterlesen

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VERGANGENE ZEITEN, FERNE LÄNDER. Interview mit Mike Svoboda über «Once Around the World»

Alte Fotos, altes Grammophon: Der Nostalgie-Faktor ist hoch bei Once Around the World (Foto Peter Fischli/LUCERNE FESTIVAL)

Alte Fotos, altes Grammophon: Der Nostalgie-Faktor ist hoch bei Once Around the World (Foto: Peter Fischli/LUCERNE FESTIVAL)

Wie unterschiedlich die Welt einmal tönte – kaum vorstellbar im heutigen Global Village! Gemeinsam mit Manfred Weiss (Text) und Matthias Daenschel (Animation) hat der Komponist und Posaunist Mike Svoboda ein ungewöhnliches Familienkonzert erdacht: Once Around the World, eine musikalische Zeit- und Weltreise, die beim Oster-Festival am 9. April Premiere feiert. Er folgt dem (fiktiven) Forschungsreisenden Professor Hoggins rund um den Globus und versetzt uns in längst vergangene Zeiten zurück – mit exotischen Klängen, historischen Postkarten und alten Schellackplatten. Weiterlesen

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Festspielgeschichte im Überblick, Teil 4: 1960–1969

Klemperer Otto nach einer Aufführung von Mahlers Neunter Sinfonie mit dem New Philharmonia Orchestra, 1968

Klemperer Otto nach einer Aufführung von Mahlers Neunter Sinfonie mit dem New Philharmonia Orchestra, 1968

Legendäre Grossmeister waren zu Gast, aber auch drei Vertreter der nachrückenden Dirigentengeneration sorgten für Furore, und zwar alle im selben Sommer 1966: Claudio Abbado, Daniel Barenboim und Bernard Haitink. Ein weiteres Jahrzehnt in der langen Luzerner Festspielgeschichte.  Weiterlesen

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Festspielgeschichte im Überblick, Teil 3: 1950–1959

Bruno Walter verlässt das alte Kunsthaus

Bruno Walter verlässt das alte Kunsthaus

Weiter geht’s mit unserem historischen Festspielüberblick … In den 1950er Jahren sorgte die Crème de la crème der internationalen Klassik-Szene für allsommerliche musikalische Sternstunden.
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Festspielgeschichte im Überblick, Teil 2: die Kriegs- und Nachkriegsjahre 1940–1949

Jede Woche widmen wir uns einem Jahrzehnt der langen Luzerner Festspielgeschichte. Im zweiten Teil unserer Serie geht es um die Kriegs- und Nachkriegsjahre. Weiterlesen

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Festspielgeschichte im Überblick, Teil 1: Vorgeschichte & Gründung

Die Geburtsstunde des Festivals: Gala-Konzert mit Arturo Toscanini in Tribschen (Foto: Archiv LUCERNE FESTIVAL)

Die Geburtsstunde des Festivals: Gala-Konzert mit Arturo Toscanini in Tribschen (Foto: Archiv LUCERNE FESTIVAL)

LUCERNE FESTIVAL geht 2017 in seine 79. Saison! Kurz: Unser Festival hat eine lange Tradition. Und die möchten wir Ihnen bis zum Oster-Festival, bis Anfang April also, vorstellen – mit einem knappen historischen Abriss, garniert mit Fotos aus dem Festspielarchiv. Jede Woche widmen wir uns einem Jahrzehnt … los geht’s mit der Vorgeschichte und den beiden ersten Festspielsommern 1938/39, die die Internationalen Musikfestwochen, wie LUCERNE FESTIVAL damals noch hiess, etablierten.
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«Verdienen Sie so viel wie Justin Bieber?» Der Pianist Louis Schwizgebel trifft Luzerner Schüler

«Debutanten im Schulhaus»: mit Louis Schwizgebel (Foto: Peter Fischli/LUCERNE FESTIVAL)

«Debutanten im Schulhaus»: mit Louis Schwizgebel (Foto: Peter Fischli/LUCERNE FESTIVAL)

«Verdienen Sie so viel wie Justin Bieber?» Diese Frage dürfte Louis Schwizgebel eher nicht erwartet haben. Und er muss sie zur Enttäuschung des jungen Fragestellers verneinen. Nach seinem Festival-Einstand am Mittwoch hat sich der 29-jährige Pianist gestern in der Kantonsschule Reussbühl eingefunden, um an der Reihe «Debutanten im Schulhaus» mitzuwirken. Weiterlesen

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